PARODONTOLOGIE

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PARODONTOLOGIE

Vorsorge spielt hier die größte Rolle

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Der Verlust von bleibenden Zähnen durch fortgeschrittene Parodontitis (auch Parodontose genannt) ist vergleichsweise häufig. Die Erkrankung des Zahnhalteapparats kann oft schon ab dem 16. Lebensjahr beobachtet werden. Ab dem 30. Lebensjahr tritt sie gehäuft auf. Bis zum fortgeschrittenen Stadium wird diese vermeidbare Erkrankung von nur wenigen, nicht bedrohlich wirkenden Symptomen begleitet. Zum Beispiel Zahnfleischbluten, Mundgeruch und gerötetes Zahnfleisch. Doch nicht nur das Zahnfleisch, sondern auch die darunter liegenden Zahnhaltefasern und der Kieferknochen werden angegriffen. Die Folge: Im weiteren Verlauf geht das Zahnfleisch zurück. Der entsprechende Zahn wirkt optisch länger, lockert sich letztendlich und kann in einigen Fällen nicht mehr erhalten bleiben.

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KRANKHEITSVERLAUF

Krankheitsverlauf

(Ursache / Entstehung)

Krankheitsverlauf

Für Parodontitis sind in erster Linie bestimmte Bakterien der Mundhöhle verantwortlich. Sie siedeln sich in Belägen (Plaque) auf den Zahnoberflächen und am Übergang zum Zahnfleisch an. Wenn nicht sorgfältig geputzt wird oder keine Hilfsmittel wie Zahnseide zur Pflege verwendet werden, bildet sich an dieser Stelle eine kleine Entzündung des Zahnfleisches. Besonders leicht geschieht dies an schwer zugänglichen Stellen in Zahnzwischenräumen. Auch bei sorgfältiger Pflege kann das geschehen, da beispielsweise Zahnstein durch seine raue Oberfläche als Ablagerung für Bakterien dient.
Dieser Prozess verstärkt sich selbst: Die Taschen sind für die Zahnpflege unzugänglich, Bakterien können nicht entfernt werden und es können sich zusätzlich Speisereste ansammeln. Bakterien vermehren sich ungehindert und schädigen weitere Teile des Halteapparates.

Wird die Erkrankung nicht durch geeignete Maßnahmen unterbunden, wird letztlich der gesamte Halteapparat des Zahnes gefährdet. Zähne fangen an zu wackeln und können schließlich ausfallen oder müssen entfernt werden. Von den Betroffenen wird dies oft nicht selbst bemerkt. Aus einer zunächst noch harmlosen Zahnfleischentzündung kann deshalb „schleichend“ eine Parodontitis entstehen.

Hier finden Sie weitere Faktoren, die eine Parodontitis begünstigen oder beschleunigen können:

• Rauchen
• Stress
• Mangelhafte Ernährung
• Veranlagung
• durch verschiedene Krankheiten geschwächtes Immunsystem
• Empfindlichkeit des Zahnfleisches während der Schwangerschaft
• weitere hormonelle Faktoren, wie Pubertät und Menstruationszyklus
• spezielle Medikamente

 
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Individualprophylaxe

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Eine sorgfältige Mundhygiene ist Teil eines gesundheitsbewussten Lebensstils. Sie schützt vor allem vor Karies und Parodontitis (Zahnbettentzündungen).

Verschiedene medizinische Studien haben ergeben, dass eine schwere Parodontitis mit einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen einhergeht. Dieses höhere Risiko ist mit einer guten Vorsorge vermeidbar.

Daher hat die Prophylaxe vor Karies und Parodontitis für uns einen besonders hohen Stellenwert. Kern unserer Prophylaxeleistungen ist auch die professionelle Zahnreinigung.

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Prädiagnostik

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Zur Vorsorge, zum Aufhalten und zur Behandlung einer Parodontitis stehen verschiedene Maßnahmen zur Verfügung. Welche der Methoden bei Ihnen persönlich angewendet werden kann, hängt in erster Linie davon ab, wie weit eine eventuelle Entzündung fortgeschritten ist. Die Basis aller Maßnahmen ist die regelmäßige Kontrolle im Rahmen Ihrer Vorsorge-Besuche. Denn Kontrolle und eine intensive Behandlung ist gerade bei Parodontitis sehr wichtig!
Wenn die Parodontitis noch nicht weit fortgeschritten ist, kann eine so genannte geschlossene Kürettage vorgenommen werden. Dabei wird der Bereich des Zahnfleischsaumes auch verdeckte Teile des Zahnhalses und der Wurzel - mit feinen Instrumenten (z.B. Kürette) von weichen bakteriellen Belägen, Zahnstein und Schmutzpartikeln befreit und geglättet.
Bei fortgeschrittener Parodontitis kann eine so genannte Lappenoperation durchgeführt werden. Dabei wird das Zahnfleisch im Bereich der Tasche mit einem Skalpell schonend abgelöst, freiliegende Bereiche gereinigt und erkranktes Zahnfleischgewebe entfernt – das ist die so genannte offene Kürettage.
Eine Antibiose (Antibiotika-Therapie) ist eine unterstützende Therapiemöglichkeit in spezielleren Fällen.

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RECALL-SYSTEM

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Damit Sie keinen Nachsorge-Termin verpassen, haben wir für Sie unser Recall-System eingerichtet, welches Sie nach einem bestimmten Zeitraum daran erinnert, eine Professionelle Zahnreinigung (PZR) durchführen zu lassen. Durch die PZR werden versteckte, weiche und auch harte Zahnbeläge und Bakterien oberhalb und unterhalb des Zahnfleisches entfernt. Bei einem kariesaktivem Gebiss oder parodontaler Vorschädigung sollte eine PZR alle drei bis sechs Monate durchgeführt werden – zur genauen Terminabsprache bekommen Sie frühzeitig eine persönliche Benachrichtigung von uns nach Hause geschickt.

TERMIN VEREINBAREN 0211 13 33 03

Zahnarztpraxis Dr.Taghavi • Mutter-Ey-Straße 5 • 40213 Düsseldorf

 

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